Besondere Umstände – Episode 2

Benni Bärmann und Antje Schrupp haben geredet über:

- Wieso wir mit dem Zählen der Episoden bei Null angefangen haben (und warum Jesus ein Nerd ist)
- Glück und was es bedeutet und wozu es gut sein soll oder nicht (1:45)
- Liebe, Karriere und was es bedeutet, dass laut Spiegel junge Leute keine klassischen Führungskarrieren mehr anstreben. (22:55)
- Davon ausgehend über Macht, Hierarchien, Autorität, Open Source (26:30)
- Twitter vs. Facebook vs. Menschheit: Warum sind bei Twitter nur bestimmte Leute und welche und bei Facebook alle und was machen wir damit? (35:00)
- Was sind Intellektuelle? /Formspring/ Davon ausgehend über: Ist es legitim, unpolitisch zu sein? Was das für Liquid Feedback und allgemein für Demokratie bedeutet.(44:55)

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5 Responses to Besondere Umstände – Episode 2

  1. Christian says:

    Warum von 0 aus zählen? (In Kürze: Wer innerhalb von mehreren Gruppen zählt hat deutlich weniger Probleme beim Starten von 0 aus. Klassiker: Gebäude in Stockwerke und Zimmer. Erdgeschoss: 0 (darin Zimmer 0-99, ergibt dann Zimmer 00-099), 1. Stock: 1 (darin Zimmer 0-99, ergibt dann Zimmer 101-199) und so weiter.)

  2. Kenji says:

    @Christian: Ich fürchte schon fast, dass die Zählweisen ein kulturelles Phänomen sind. In Japan bin ich immer wieder verwirrt, da hier das Erdgeschoss “Ikkai”, das 1. Stockwerk, ist. Das bedeutet dann natürlich, dass die japanische Elektronikabteilung im 3. Stock auf Deutsch im 2. Stock ist… Ich muss nicht sagen, dass ich mich häufig verlaufe…

    Zur intellektuellen Person: Ich glaube, dass das Gegenstück zur intellektuellen Person der Fachidiot ist. Allein studiert zu haben macht noch keine intellektuelle Person aus. Und auch politisches Interesse und Intellektualität müssen nicht zwingend Hand in Hand gehen.

    Trotzdem glaube ich aber, dass Intellektualität und politisches Interesse sich gegenseitig bedingen, da die intellektuelle Person sich von einem egozentrischen Weltbild emanzipieren und somit gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge erkennen kann. Das bedeutet aber noch nicht, dass sich die intellektuelle Person auch politisch engagieren muss.

    Ich würde sagen, dass die intellektuelle Person sich nicht über ihr politische Interesse/Desinteresse definiert, sondern eher über die Fähigkeit zu verschiedenen Themen gehaltvolle Beiträge zu liefern, auch wenn es sich nicht um das primäre Fachgebiet der Person handelt.

  3. Ein Kind im dritten Lebensjahr ist auch erst zwei Jahre alt ^^. Die Konvention Zählen, in der Mathematik, bei Null zu beginnen, hat Zahlentheoretische Gründe (weil die natürlichen Zahlen sonst keine Gruppe bezüglich der Addition sind). Es ist aber beides möglich, im Zweifelsfall muss halt angegeben werden ob die Null jetzt dazu gehört oder nicht.

    • Christian says:

      Aber Informatiker_innen müssen sich doch um zahlentheoretische Gründe nicht scheren, oder? Wie gibt ein_e Mathematiker_in denn an ob von Null oder von Eins an gezählt wird?

  4. beliebter witz unter mathematiker_innen:

    mathematiker_innen haben gewusst was auf sie zu kommt, informatiker_innen studieren das gleiche ohne vorwarnung. ^^

    es reicht in einem satz drüber zu schreiben das im folgenden die 0 dazu gehört oder nicht. es gibt auch formel sprache dazu aber die speziellen zeichen gehen hier nicht

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