Besondere Umstände – Episode 26

Benni und Antje sprachen über:

Karfreitag, das Tanzverbot und Feiertage (inklusive am Schluss ein konkreter Lösungsvorschlag!! 
Arbeit ist Sklaverei (steile These von Benni), und wie ist es mit den Menschenrechten? – (21:30)
Raoul Peck verfilmt politische Ideen: „Der junge Karl Marx“ und „I am not your negro“ (47:55)
Social Media und aktuell: Mastodon (52:30)
Wie man über Texte spricht, die man nicht gelesen hat (1:06:13)
Helke Sanders Buch „Die Entstehung der Geschlechterhierarchie“ (1:20:10)

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11 Kommentare zu Besondere Umstände – Episode 26

  1. Peter Brunners sagt:

    Ich hör das grade nebenbei – versuchshalber, weil mir eigentlich das Zuhören viel zu lange dauert. Und während es noch läuft und damit ich’s nicht vergesse: es gab neulich ’ne TV-Werbung mit Christian Ulmen, wo der über seine Produktion sagte „Das ist ja keine Arbeit in dem Sinne, das mache ich ja gern.“ Noch bevor ich mich öffentlich darüber amüsieren konnte, war’s geändert. Ich hab das nicht weiter verfolgt, aber das war dem Sender wohl zu brisant.

  2. Peter Brunner sagt:

    Jetzt isses bis zum Schluss durchgelaufen, aber ich muss gestehen eher wie Meeresrauschen im Hintergrund. Ich dafür einfach nicht gemacht. Immerhin möchte ich aber darauf bestehen, dass Frau Dr. Schrupp heute noch das Manifest liest:

    http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/marx_manifestws_1848?p=1

    Das ist zwar literarisch schlechter als der Hessische Landbote, aber mindestens so wichtig für die Allgemeinbildung wie die Bergpredigt und das Kamasutra

    • besondereumstaende sagt:

      Danke für den Link. Mach dir nix draus, ich bin auch nicht fürs Podcasthören gemacht, meine Gedanken driften dabei immer weg. Nur im Zug geht es halbwegs, weil ich da nicht wegkann.

    • besondereumstaende sagt:

      (Und ich habe das Kommunistische Manifest natürlich schonmal gelesen. Damals. Früher halt. :)

  3. Tina sagt:

    Einen Tag im Jahr (!) nicht tanzen zu dürfen, ist nun wirklich nicht mit Taliban vergleichbar!
    (Nein, das Verbot entsetzt mich nicht, und ich bin nicht Christin.)

    Warum auch ohne Tanzverbot Feiertag: Es gibt sehr viele Christen und die sollen an diesem Tag die Möglichkeit haben ohne Arbeit den Feiertag zu begehen. Das ist doch das Mehrheitsprinzip der Demokratie. Die Christen wollen dann wohl auch nicht durch Disco-Lärm aus der Nachbarschaft gestört werden. Musik in Club-Lautstärke ist nicht Privatsache!

  4. Tina sagt:

    ups: der zweite Teil des letzten Absatzes meines letzten Kommentars gehört eigentlich zum ersten Absatz.

  5. Tina sagt:

    Jesus` Hinrichtung ist doch nur symbolisch, dann kann man auch über den Holocaust trauern an dem Tag. Die ganze Geschichte Jesus steht doch für allegemeinere gesellschaftliche Mechanismen, wie eine rauspicken, der für alles Schuld sein soll, der dann öffentlich hingerichtet wird. Und wenn die Judenprogrome am Karfreitag waren, dann ist das doch auch eine ungerechtfertigte Hinrichtung, der man an diesem Tag gedenken kann.

  6. Tina sagt:

    Aber was ist mit Menschen, für die gearbeitet werden muss, damit sie ihr Recht auf Leben wahrnehmen können? Ist die Definition von Sklaverei, die Herr Bärmann gibt, nicht ziemlich ableistisch?

    • Benni sagt:

      Es gibt Tätigkeiten, die sind notwendig, damit man selbst und andere leben können. Das gilt ganz unabhängig davon, ob jemand gesund ist oder nicht. Wir sind alle abhängig von anderen, manche mehr, manche weniger.

      Sklaverei wird es in dem Moment, wenn diese Tätigkeiten erzwungen werden. Mein Punkt war, dass es nur einen graduellen, aber keinen prinzipiellen Unterschied macht ob dieser Zwang direkt (durch Androhung von Gewalt) oder indirekt (durch Androhung des Entzugs der Mittel für eine menschenwürdiges Leben) geschieht.

  7. Tina sagt:

    is auch ne Organisation, wenn die Werferin beim Kind bleiben soll. Muss ja auch entschieden werden. Wenn sie kein Bock hat, aber er unbedingt einen tollen Sohn haben will, dann is er auch abhängig.

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